Neues Projekt ermittelt Bedarf von Bioimporten

Bonn, 12. Februar 2010 – In einem kürzlich gestarteten Projekt zu Bioimporten nach Deutschland werden für wichtige Lieferländer Produktionspotenziale ermittelt. Darüber hinaus soll der Bedarf an Importen auf dem deutschen Markt analysiert werden. Der Schwerpunkt des Projekts „Analyse der Entwicklung des ausländischen Angebots bei Bioprodukten mit Relevanz für den deutschen Biomarkt“ liegt auf Rohstoffen und Frischeprodukten, die auch in Deutschland erzeugt werden können und somit als Konkurrenz zur Eigenerzeugung zu sehen sind.

„Unsere Informationen sollen den deutschen Erzeugern und Verarbeitern helfen, ihre unternehmerischen Entscheidungen an die zu erwartenden Marktverhältnisse anzupassen“, erläutert Projektleiterin Diana Schaack von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). „Diese Daten sollen auch für landwirtschaftliche Anbauberater und insbesondere für die Umstellungsberatung hilfreiche Entscheidungskriterien liefern“, ergänzt Markus Rippin von AgroMilagro research. Nicht zuletzt stellten diese Daten wichtige Anhaltspunkte für marktrelevante Entscheidungen dar.

In einem ersten Schritt sollen die Bioimporteure in Deutschland befragt werden. So soll ermittelt werden, in welchem Umfang aktuell Bioprodukte nach Deutschland importiert werden und wie sich die Einfuhren in den nächsten Jahren entwickeln werden. Das Projektteam hat hierzu einen Fragebogen erarbeitet, der demnächst auf der Projekthomepage www.bioimporte.de abrufbar ist. In einem zweiten Schritt werden die Produktions-  und Exportentwicklungen in potenziellen Lieferländern ermittelt. Außerdem werden Importermächtigungen des Zolls und Daten des GfK Haushaltspanels zu Rate gezogen.

Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau; die Projektleitung liegt bei der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft AMI, Partner sind das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), AgroMilagro research und fleXinfo. 

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